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Aufkirchen bei Toblach im Hochpustertal

Der Wallfahrtsort Aufkirchen im Hochpustertal

Blick auf die Fraktion Aufkirchen bei ToblachAusgesprochen sonnig ist die Lage, in der sich der bekannte Wallfahrtsort Aufkirchen - die kleine Fraktion von Toblach - befindet. Das Dorf liegt auf 1.322 m und wurde bereits 1262 urkundlich erwähnt. Abseits des Durchzugsverkehrs gelegen, ist die Ortschaft auch aufgrund der Wallfahrtskirche einen Besuch wert.

Die kleine Fraktion Aufkirchen, im Nordwesten von Toblach gelegen, ist ein wunderbarer Ort der Besinnung und gleichzeitig auch der Erholung. Schon in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts - so wird angenommen - kamen stets viele Pilger zur schmerzhaften Gottesmutter. Und auch heute noch laden verschiedene Unterkünfte in Aufkirchen zum gemütlichen Verweilen ein.

Pfarrkirche in Aufkirchen bei ToblachLandschaft von AufkirchenAufkirchen im Herbst

Die Wallfahrtskirche

Neben Maria Saalen zählt das Dorf zu den bekanntesten Wallfahrtsorten in Südtirol. Früher wurden die Marienfeste stets hier anstelle der Pfarrkirche von Toblach gehalten. Durch das Aufblühen der Mariawallfahrt wurde die damals bestehende Kirche bald schon zu klein. Ein Neubau wurde notwendig – dieser erfolgte um 1470 im gotischen Stil. Im Jahre 1475 wurde die neue Wallfahrtskirche durch den damaligen Bischof von Brixen, Georg Golser, geweiht. Vom gotischen Hochaltar stammen die Seitenfiguren des heutigen neugotischen Altars, welche die Heiligen Leonhard, Georg, Blasius und Florian zeigen. Auch das hochverehrte Gnadenbild am Hochaltar, das aus einem einzigen Stück Holz geschnitzt ist, war ursprünglich ein Teil des Hochaltars. Dieses zeigt Maria mit dem Leichnam Jesu auf dem Schoß, umgeben vom Hl. Johannes Ev., der Hl. Maria Magdalena sowie den frommen Frauen. Das Gnadenbild stammt von einem unbekannten Meister, der von der süddeutschen Schule stark geprägt war.

Seit dem Jahr 1704 hatte Aufkirchen einen eigenen Priester. Dies wurde aufgrund des großen Andrangs der Pilger notwendig. Fünfmal wöchentlich wurde eine heilige Messe gehalten, der Priester musste sich zudem der Wallfahrer annehmen und auch als Beichtvater fungieren.

Erneut vergrößert wurde die Kirche um 1730. Der gotische Hochalter wurde durch einen Barockaltar ersetzt, auch das Bild Maria Hilf mit St. Blasius und St. Leonhard wurde damals gemalt. Der Kreuzweg stammt aus dem Jahre 1736. Wiederum restauriert wurde die Wallfahrtskirche dann im Jahre 1877. Die Barockaltäre wurden wieder entfernt und durch neugotische ersetzt. Aber bald schon wurden die neugotischen Statuen am Hochaltar mit den gotischen aus der Zeit um 1475 ausgetauscht.

 

 

Im Jahre 1933 wurde in Aufkirchen das 600-Jahr-Jubiläum der Marienwallfahrt gefeiert.

St. Peter am Kofel

Ein wunderschön angelegter Besinnungsweg verbindet den Wallfahrtsort mit dem Kirchlein St. Peter am Kofel. Der ein wenig oberhalb von Aufkirchen gelegene Waldhügel war schon in vorgeschichtlicher Zeit besiedelt. Das Kirchlein wurde erstmals im Jahre 1329 erwähnt.

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