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Ein Besuch der Stiftskirche Innichen
Die Stiftskirche von Innichen wird von vielen auch als „Dom von Innichen“ bezeichnet. Sie ist einer der wohl bedeutendsten romanischen Sakralbauten in Tirol und gekennzeichnet durch ihre ergreifende Schlichtheit.
Mit dem Bau der Stiftskirche begann man, unter Mitwirkung lombardischer Baumeister, um 1143.Hier, an dieser Stelle, hatten die Benediktiner bereits im 8. Jh. eine Kirche gebaut, von der aber heute fast nichts mehr erhalten ist.
Sehenswert in diesem herrlichen romanischen Bau sind insbesondere die romanische Kreuzigungsgruppe über dem Hochaltar mit der gekrönten Christusstatue, die Krypta unter dem Hochaltar mit den Säulenkapitellen, welche wahrscheinlich noch von der Vorgängerkirche stammen, das Kuppelfresko aus der Zeit um 1280, die hözernen Statuen des hl. Candidus von 1240 und das Südportal mit der Darstellung Christi als Weltenrichter. Die Fresken stammen von Michael Pacher und zeigen die zwei Kirchenpatrone Candidus und Korbinian sowie Kaiser Otto I., den Gründer des Stifts Freising, zu dem Innichen früher gehörte.
Foto: Tourismusverband Hochpustertal / W. Fabig
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