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Die Plätzwiese
In Säge teilt sich das Pragser Tal in zwei Seitentäler, denen etwas gemein ist: einige Kilometer lang gewinnt der Besucher den Eindruck, sich an einem der letzten abgeschiedenen Orte der Welt zu befinden. Erst wenn man ganz hinten am Talschluss angelangt ist, ändert sich diese Vorstellung schlagartig. Hunderte von Leuten tummeln sich auf der einen Seite, am Pragser Wildsee und auf der anderen, auf der Plätzwiese – und das nicht nur im Hochsommer. Wahrscheinlich sind auch deshalb die Hütten auf der in einer herrlichen Position auf 2000 m, zwischen Höhlenstein- und Pragser Tal gelegenen Plätzwiese fast das ganze Jahr über offen.
Natur und Ruhe pur gibt es hier und einen umwerfenden Ausblick: Dürrenstein und Hohe Gaisl trohnen majestätisch über dem Hochplateau und in der Weite erbklickt man Monte Cristallo, Tofana und die weltberühmten Drei Zinnen. Auch wenn sich die Wiesen langsam braun verfärben rentiert sich eine Wanderung zur Plätzwiese allemal auch im Herbst.
Vom Parkplatz Brückele aus (1.491 m), der Wegmarkierung Nr. 37 foglend benötigt man circa 2 Stunden bis zum Berggasthaus Plätzwiese auf 1.991 m. Es ist dies eine mäßig anstrengende Wanderung die über die Zufahrtsstraße mit einigen Abkürzungen zum Hochplateau führt. Die Wanderung kann auch von der gegenüberliegenden Seite aus, von Schluderbach gemacht werden. Auch hier, dem Weg Nr. 37 folgend benötigt man ungefähr 2 Stunden zur Erreichung der wunderschönen Naturlandschaft.
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