Der Toblacher See

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Im Altertum durch mehrere Felsstürze an seiner Westseite entstanden, speist sich der
Toblacher See aus der Rienz, die unterhalb der
Drei Zinnen unweit der Quelle der Drau entspringt.
Kühle Erfrischung beim Schwimmen, Erholung am angliedernden Campingplatz und
Bootsspazierfahrten im Sommer oder aber Eisstockschießen, Curling und Eislaufen im Winter locken quer durch die Jahreszeiten an dieses klare Gewässer, das am Eingang zum Höhlensteintal, einer gleich dreifachen Grenzmarke, liegt. Einerseits trennt es bei Toblach die eingangs erwähnten Flüsse Rienz und Drau, weiter die deutsche von der ladinischen Sprachgruppe und letztlich auch zwei Naturparks, nämlich jenen von
Fanes-Sennes-Prags und die Sextner Dolomiten. Der Toblacher See wird dadurch zur Perle an den Grenzen und zum Bindeglied zwischen den Fronten, zumal sich hier einst auch tatsächlich eine hart umkämpfte Grenze befand! So ließ Mussolini 1939 gleich fünf Bunker in der Umgebung errichten, um Italien im Norden zu verteidigen und den Alpenwall zu stärken.
Doch zum Glück mutet jetzt nichts mehr kriegerisch an, sodass sich sogar die
scheuesten Waldbewohner am Naturlehrpfad rund um den See zu zeigen wagen!
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